Eine Art FAQ für Video-Werbung

Juli 17, 2008 – 12:37 am

Immer wieder werde ich von Kunden gefragt, wie das eigentlich mit der Video-Werbung genau funktioniert. Im Laufer der Zeit haben sich Fragen immer wiederholt. Sehr gerne möchte ich hier auf ein paar solcher Fragen Antworten. Nach und nach werde ich die Liste vervollständigen, so dass es eine Art FAQ für Video-Werbung entstehen wird. Fangen wir also mal an:

Ist Video-Werbung nur für große Unternehmen interessant?
Die Frage kann ich mit einem klaren Jein beantworten. Sicherlich ist ein gewisses Budget notwendig, um auch im Video-Umfeld einen gewissen Werbedruck aufbauen zu können. Viel elementarer ist in dem Zusammenhang aber die Frage, ob Video-Werbung nur für solche Unternehmen interessant ist, die bereits auf einen TV-Spot, also vorhandenes Videomaterial – zurückgreifen können. Hier ist die Antwort klar NEIN. Es gibt im Bereich Video-Werbung mittlerweile Möglichkeiten, auch ohne eigenes Videomaterial Kampagnen in diesem Umfeld zu starten. Mit Splitscreens oder inLayern wird eine Grafik in Flash oder Gif über das Video gelegt und während des laufenden Videos eingeblendet. Wie ein Layer beinhaltet diese Werbeform einen Schliessen-Button bzw. schließt sich nach etwas 10 Sekunden wieder.

Gibt es technische Barrieren was das Tracking angeht?
Genau hier liegt ein elementarter Vorteil zum herkömmlichen TV-Spot. Video-Werbung ist in der Regel genau so trackbar wie klassische Bannerwerbung. AdImpressions und Klicks sind also ohne Probleme ausweisbar.

Wie muss ein Video denn angeliefert werden?
Das hängt natürlich von den Möglichkeiten des Betreibers/Vermarkters bzw. des Players ab. Wichtig ist, dass das Material in einer sehr guten Qualität (z.B. .avi) ist und in einem größeren Format angeliefert wird als der Player, in dem das Video-Ad nachher geschaltet wird. Je nach größe des Players wird das Video entsprechend skalliert und kann an Qualität verlieren.

Wie wichtig ist das Umfeld, in dem die Video-Werbung geschaltet wird?
Das Umfeld, auf welchen Seiten oder in welchem Netzwerk das Video-Ad geschaltet wird, kann schon recht wichtig sein. Wird eine Video-Werbung user-generated Videoumfeld geschaltet, besteht die Gefahr, dass die Werbung in rechtlich oder moralisch bedenklichen Videos erscheint. Um dem vorzubeugen, greifen Betreiber auf eine Vielzahl von Sicherheitsmechanismen zurück – eine 100-prozentige Garantie gibt es jedoch nicht.. Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte, schaltet seine Werbung in Netzwerken oder auf Seiten, die ausschließlich hochwertigen Content bieten (z.B: VoD = Video on Demand oder selbstproduzierte Beiträge)

Wie lang sollte eine Video-Werbung sein?
Hier kommt es immer wieder zu reibungspunkten mit der Werbeindustrie. Aus dem TV kennt man den 30-Sekünder. Also glauben einige Werbetreibende, dass der optimale Spot auch im Internet diese Länge haben sollte. Die Praxis und Studien haben dies widerlegt und eigentlich kann die These aufgestellt werden, dass je länger ein Werbespot andauert, die Abbruchquote bei den Usern zunimmt. Aus Erfahrung hat sich eine Spotlänge von 7 bis max. 15 Sekunden bewährt.’

So, das sollten die ersten Antworten sein. Gerne können Sie weitere Fragen in den Kommentaren hinterlegen. In einem der nächsten Artikel werde ich dann geren auf Ihre Fragen eingehen. Wie beschrieben werde ich aber parallel auch die Frage-und-Antwort-Serie sukzessive fortführen und gerne über weitere Erfahrungen berichten.

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