Video- und Podcast-Werbung wird immer interessanter

Dezember 10, 2006 – 8:45 pm

Es ist längst kein Geheimnis, dass Sonderwerbeformen für Werbetreibende immer mehr an Bedeutung im Online-Werbemarkt finden. Nicht nur wegen der meist größflächigen und auffallenden Formate, sondern auch, weil Performancewerte zunehmend im Einklang mit dem Kampagnenziel fallen. Hinzu kommt die Möglichkeit der besseren Interaktion mit dem User.

Das Video Ad beispielsweise ist keine bahnbrechend neue Werbeform. Was im Gegensatz zu früher einfach besser und unkomplizierter geworden ist, ist die Verarbeitung des Rohmaterials zu einem internet-fähigen Film. Anbieter wie Eyeblaster, Atlas oder Unicast bieten seit längerem die Möglichkeit an Online-Werbefilme über das Internet zu verbreiten.

Mit Anbietern wie azionare sind neue Anbieter auf den Markt gestoßen, die für die Komprimierung und Aufbereitung des Roh-Materials lediglich einen variablen Preis von 1-2 TKP (Tausender-Kontakt-Preis) verlagen. Hinzu kommt, dass in der Regel keinerlei weitere Kosten für Vermarkter oder Werbeträger anfallen, da die Filme auf den Servern der Dienstleister liegen und somit die eigentliche Größe mit 20-40 KB für den Adserver sehr gering ausfallen.

Eine wirklich neue Werbemöglichkeit ist die Werbung in Podcasts oder im direkten Umfeld. Hier gibt es auch wieder verschiedenste Möglichkeiten eine effiziente Werbekampagne umzusetzen. Als sehr erfolgreich hat sich beispielsweise die Platzierung im direkten Umfeld erwiesen. Mit großflächigeren Werbeformen und -varianten ist eine Kampagne sehr schnell und ohne viel Aufwand erfolgreich umsetzbar.

Ein positiver Nebeneffekt für Werbetreibende ist, dass Sie als modernes, innovatives und dynamisches Unternehmen gesehen werden. Denn: Welches “starre” und konservative Unternehmen würde schon auf solchen Plattformen Werbung schalten und sich mit der Zielgruppe direkt befassen?

Die Anforderungen an den Werbemarkt und die Technik sind enorm gestiegen. Das gilt nicht nur für die Mediaplanung und die Effizienz einer Kampagne. Meiner Meinung nach ist die Technik derzeit das größte Hemnis im Online-Werbemarkt. Die Anforderungen der Werbetreibende – speziell aus Sicht der Mediaplanungsagenturen – die knapp 80% der werbebudgets parken, sind in den letzten Jahrend rasant gesteigen. Angefangen von Rich-Media-Formaten bis hin zur zielgenauen Aussteuerung über den Adserver werden die Anforderungen auch in den kommenden Jahren weiter steigen. Abzuwarten bleibt, ob die Technk adäquat mit weiterentwickelt wird. Übernahmen von Falk durch Doubleclick fördern die Entwicklung im Adservermarkt nicht unbedingt. Mehr Wettbewerb in diesem Bereich wäre wünschenswert und für die gesamte Branche sicherlich förderlich.

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