Weihnachten: Höhepunkt der Suchanfragen

November 25, 2011 – 10:31 am

Für viele Online-Shops sind wir mitten in der wichtigsten Zeit des Jahres – die Weihnachtszeit. Google als die Suchmaschine in Deutschland ist ein Muss für jeden Shop-Betreiber. Egal ob SEO, SEA oder die Teilnahme bei Google Shopping (früher: Google Base bzw. Froogle). An Weihnachten steigt die Nachfrage bekanntlich, die Conversion steigt überdurchschnittlich auch im Vergleich zu den Klicks. Je nach Produkt gibt es unterschiedliche Höhepunkte was das Suchverhalten angeht. Hier sollte man als Shop-Betreiber drauf vorbereitet sein. Nicht nur organisatorisch, sondern vielleicht auch mit speziellen Angeboten, um sich vom Wettbewerb gerade in dieser heißen Phase differenzieren zu können.

So verkaufen sich laut Google, Technik-Produkte um den 12. und 13. Dezember am häufigsten. Bei Mode liegt die höchste Such-Nachfrage bereits eine Woche vorher. Ein weiterer Trend ist, dass die meisten Abverkäufe bzw. die höchste Dichte an Suchanfragen montags oder dienstags erfolgt. Am besten analysieren sie selbst das Nachfrage- und Kaufverhalten in ihrem Shop. Da jeder Shop andere Produkte hat und unterschiedlich funktioniert, gibt es nicht den Tip. Viel wichtiger ist, die eigenen Nutzer und Produkte zu verstehen und sich auf ein erhöhtes Aufkommen einzustellen. Denn eines darf nicht passieren. Durch eine erhöhte Nachfrage darf sich die Lieferzeit nicht verlängern und auch der gewohnt schnelle und gute Service darf nicht leiden. Weihnachten lässt sich bekanntlich nicht verschieben und und so erwarten die Kunden eine zeitnahe Lieferung.

Ein weiteres Potenzial sind Last-Minute-Shopper. Sie kennen es vielleicht aus ihrer eigenen Stadt. Am 23. und 24. Dezember sind die Städte meist sehr voll. Viele versuchen ihren Liebsten noch schnell das ein oder andere Geschenk zu kaufen. Sollten Sie eine Filiale vor Ort haben, ist vielleicht eine lokale Anzeigenerweiterung bei Google Adwords eine gute Sache.

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind Smartphone-Nutzer. Nicht zuletzt dank Apple und dem iPhone sind die Smartphone-Käufer eine wichtige Zielgruppe für Online-Shops geworden. 88 Prozent der Nutzer, die bei Google etwas lokale suchen, handeln meist binnen 24 Stunden. Auch lokale und mobile Kampagnen sollten in ihrem Mediamix daher eine Rolle spielen. Betrachtet man beispielsweise die Einkommensverhältnisse von Tablett-PC Besitzern, so erlangt man laut einer aktuellen Studie von Axel Springer Media, dass 76 Prozent der Tabletnutzer ihre wirtschaftliche Situation als “gut” oder “sehr gut” einstufen. Die “mobile Zielgruppe” ist also lukrativ und sollte unbedingt Berücksichtigung finden.

Auch nach dem Weihnachtsgeschäft sollte man immer am Ball bleiben. Das Klickvolumen bleibt relativ konstant, da viele Menschen Geldgeschenke erhalten und man sich nach den Tagen etwas gönnen möchte. Einziger Unterschied: Die CPCs bei Adwords & Co. sinken. Die Möglichkeit, ein post-weihnachtliches Geschäft zu machen und effiziente CPOs zu generieren, ist sehr hoch. Wer potenzielle Käufer erreichen möchte, sollte auch im produktspezifischen Re-Targeting aktiv werden. Nur so können sie sich schnell und einfach wieder in Erinnerung rufen und vielleicht sitzt das Geld nun lockerer als noch vor ein oder zwei Monaten und der Nutzer findet genau dieses Produkt jetzt spannend.

Der gesunde Mix macht es und insbesondere ein lukrativer Kanal wie Google Shopping, der für den Shop-Betreiber im Gegensatz zu Adwords kostenfrei ist, sollte nicht unterschätzt werden. Viele Händler generieren mittlerweile beachtliche Umsätze über Google Shopping und bauen diesen Kanal zu recht immer weiter aus.

Quelle: Google

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Recap: 1. Targeted Advertising Kongress 2011 in Bonn

November 24, 2011 – 3:51 pm

Ich wollte doch noch ein kurzes Recap zum Targeted Advertising Kongress 2011 im Kameha Grand in Bonn zu verfassen. Besser spät als nie. Und somit möchte ich mit der ausgewählten Location beginnen. Das Kamera Grand Hotel ist ein exklusives Hotel und bietet einen perfekten Rahmen, um einen solchen Kongress, der über die Zukunft von Targetings im Display/Mobile-Advertising berichtet, auszurichten.

Mir persönlich war der Kongress aber zu sehr fokussiert. Soll heißen, ich hätte mir gerne einen breiteren Blickwinkel gewünscht und gerne auch Vertreter von Agentur- oder Kundenseite angehört. Insbesondere Agenturen sind meist wesentlich näher am Kunden und kennen die Bedürfnisse. Mit ihrem Blickwinkel wäre vielleicht auch die Panel-Diskussion spannender geworden. Gefühlt war der halbe OVK vertreten und somit nur die eine Seite der Medaille. So war es nicht verwunderlich, dass uns Zuhörern, die aktuellen Daten zum Online-Werbemarkt und mal wieder der Ruf nach Branchen-Standards zuteil wurde.

Die Zukunft ist liegt im Targeting. Die Frage bleibt, wie schaffen wir Nachhaltigkeit, Effizienz und Kreativität unter einen Hut zu bekommen? Wo liegen künftige Herausforderungen, Barrieren und wie können wir diese bezwingen? Leute, die nicht mit dem Online-Werbemarkt zu tuen haben, gehen immer noch davon aus, dass Banner keinen Nutzen haben und das Produkte über ein solches Medium gar nicht erst verkauft werden. Banner nerven aus ihrer Sickt halt nur. Die Fakten sehen zum Glück anders aus. Aufgezeigte Ansätze, ob für klassisch Display, Video oder Mobile sind sicherlich sehr vielversprechend. Dennoch fehlte mir ein wenig mehr Substanz in den Vorträgen.

Neben der wissenschaftlichen Betrachtungsweise wurde auch abermals auf die Herausforderungen im Datenschutz hingewiesen. Auch über Werte und Ethik, die zum Online-Business zweifelsohne gehören, wurde referiert. So komme ich zum dem kurzen Fazit, dass die erste Targeted Adverting Kongress für den Start recht ok war. Es fehlte mir aber an Inhalt, einem breiteren Blickwinkel und ein wenig mehr Mut zu kontroversen Diskussionen. Über Probleme wurde kaum etwas gesagt. Gibt es etwa keine?

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Nach langer Pause, …

November 20, 2011 – 7:48 am

… habe ich mich entschlossen, diesen Blog wieder zu reaktivieren. Inhaltlich etwas anders als zuvor. Mehr Fachthemen, mehr Spaß und mehr Internet eben. In wenigen Tagen geht es regelmäßiger wieder los. Dabei dürft ihr jetzt nicht täglich neue Artikel erwarten. Immer dann, wenn es etwas zu erzählen gibt, werde ich die Tastatur betätigen. Anregungen und Diskussionen sind immer herzlich willkommen. Wir lesen uns ….

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Das Twitter-Phänomen

Dezember 12, 2009 – 9:48 pm

Es ist schon verrückt, welch simpler Service die Online-Welt zum beben gebracht hat. Das Twitter-Phänomen ist längst auch bei uns in Deutschland angekommen. Es gibt zahlreiche Twitterer, die bereits mehr als Zehntausend sogenannte Follower haben. Aber was macht den Service so lebendig? Sind es die 140 Zeichen, die einem Nutzer zur Verfügung stehen und somit den regelmäßigen Austausch von beruflichen wie privaten Nachrichten unkompliziert möglich machen? Interessant wäre auch zu erfahren, wie viele der Tweets mittlerweile via mobile phone angestoßen werden.

Eine Antwort werden wir sicherlich nicht finden. Schauspieler, Politiker – es gibt kaum Gruppen, die Twitter nicht als Kommunikationskanal für sich entdeckt haben. Auf die weitere Entwicklung bin ich sehr gespannt.

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Veränderte Online-Welt …

November 10, 2009 – 1:25 am

Ich kann mich noch sehr gut an das Jahr 1997 erinnern.Ich gründete mein erstes kleines Unternehmen. Wie viele in dieser Phase verdienten wir zunächst unser Geld mit der Erstellung von Homepages und der Vermietung von Webspace. Im Verlaufe der Zeit wurde das Thema Online-Werbung immer spannender. Der Markt steckte längst noch in den Kinderschuhen. 1997/98 stießen einige Bannertauschsysteme in die Online-Welt. Für vier Einblendungen eines fremden Banners auf der eigenen Website, wurden drei Banner des eigenen Internet-Angebots auf anderen Websites eingeblendet. 1 Banner bzw. je nach Tauschverhältnis durfte der Betreiber eines solchen Systems an Werbeinteressierte veräußern. Mit Hilfe dieser Systeme konnte man auf eine recht simple Art und Weise auf sein Internet-Angebot aufmerksam machen. Ich selbst habe früher ein solches System namens adhit.de (1999) betrieben. Witzig, dass unser Nachfolger von damals scheinbar die Seite noch online hat – auch wenn die Seite mit unserem Dienst von damals nichts mehr zu tun hat und die letzte Aktualisierung mehrere Jahre zurückzuliegen scheint.

Kurze Zeit später machte die nächste Evolution von Bannersystem auf sich aufmerksam – die Sponsorennetzwerke. Ich glaube sie hießen sponsorweb.de, sponsornertz.de, etc. Sie funktionierten vom Prinzip ähnlich wie Bannertauschsysteme – nur mit dem Unterschied, dass man anstelle von Bannereinblendungen, Bares Geld (wenn auch nicht die Masse) verdienen konnte. Die Netzwerke versprachen eine 100% Auslastung und pro 1.000 Einblendungen oder pro klick wurde der Seitenbetreiber an den Werbebuchungen beteiligt. Auch wenn keine großen Summen erwirtschaftet werden konnte, immerhin ein erster Ansatz für Website-Betreiber neben Partnerprogrammen Geld mit dem eigenen Internet-Angebot zu verdienen.  In einer weiteren Entwicklungsstufe wurde das Sponsorennetzwerk nicht nur mit Banner, sondern Popups ausgestattet. Das Problem der Popup-Blocker wie man es heute kennt, war damals überhaupt kein Thema – im Gegenteil – Popup galten damals als der Hoffnungsträger und die Innovation im Online-Werbemarkt.

Zwischendurch funkte ein weiterer Trend im Werbe bzw. Webmastermarkt auf – die Webcounter, Gästebuch- und Forenservices. Wer etwas auf sein Angebot hielt, registrierte einen kommerziellen Counter von Webhits und verglich sich direkt mit den damaligen Web-”Größen”. Webhits war damals einer der wenigen Anbieter, die mit ihrem Counter Umsätze generierten. Eine ganze zeitlang galten Anbieter von Gästebuch- oder Foren als die trendy. Hundertausende Webmaster registrierten sich bei solchen Diensten um ein Gästebuch in die eigene Seite zu integrieren und eine erste direkte Art der Kommunikation mit den eigenen Besuchern zu ermöglichen.

Von 1997 bis 2002 war das Jahr der Kostenlos-Angebote. Seiten wie geizkragen.de, nulltarif.de oder kostenlos.de bestimmten die Internet-Szene und ließen Hersteller von Konsumgütern mit kostenlosen Warenproben das Internet kennenlernen. Vor allem geizkragen.de galt damals als witzig, nützlich und zeitgemäß. Die Seite schaffte es als eine der wenigen Internet-Angebote, sich eigenständig aus dem eigenen Cashflow mit Hilfe von Werbung, zu finanzieren.

Seither hat sich die Online-Welt doch sehr stark verändert. Aus den “Popup-Netzwerken” wurden “Layer-Netzwerke”. Aus einem sehr kleinen und überschaubaren Werbemarkt ist ein Milliarden-Geschäft mit weit mehr als 500 Online-Vermarktern und zahlreichen Werbenetzwerken und Marktplätzen geworden. google, facebook oder xing dominieren das Internet-Geschehen der Gegenwart. Anstelle von Gästebüchern oder Foren werden Meinungen über Blogs kommuniziert. Nur wenigen Angeboten von damals ist es gelungen den Wandel erfolgreich mitzugehen und den Veränderungen der Online-Welt eine Chance zu geben. Mal sehen, was die Zukunft noch so alles bringt. Es bleibt jedenfalls spannend!

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Die neue Generation Mitarbeiter

Oktober 28, 2009 – 11:12 pm

Ich habe am Wochenende eine interessante Studie von PwC gelesen. Hierbei geht es insbesondere um die Fragestellung, in wie weit Absolventen, die nach 2000 auf den Arbeitsmarkt kamen, die Arbeitswelt nachhaltig beeinflußt haben. Interessant zu lesen war, welche Ansprüche die Generation an ihren Arbeitgeber hat. Globales Denken, soziale Verantwortung sowie Entwicklungsmöglichkeit und Weiterbildungschance stehen bei den meisten Absolventen vor dem Thema Entlohnung. Die Studie wurde weltweit in 44 Ländern umgesetzt. Wer sie lesen möchte – nur zu.

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Bundestagswahl: Was ist bloß bei der SPD los :)

September 5, 2009 – 2:51 am

Die Bundestagswahl steht uns kurz bevor. Wie eigentlich immer, sind die meisten Wähler noch unschlüssig, welcher Partei sie denn ihre Stimme geben wollen. Macht euch selbst ein Bild von den Parteien. Hier mal was zur SPD :) :)

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Update: Eine Art FAQ für Video-Werbung

September 3, 2009 – 11:08 pm

Von Zeit zu Zeit möchte ich eine Art FAQ zum Thema Video-Werbung hier veröffentlichen. Heute ist es mal wieder soweit:

Ist Video-Werbung nur für große Unternehmen interessant?
Die Frage kann ich mit einem klaren Jein beantworten. Sicherlich ist ein gewisses Budget notwendig, um auch im Video-Umfeld einen gewissen Werbedruck aufbauen zu können. Viel elementarer ist in dem Zusammenhang aber die Frage, ob Video-Werbung nur für solche Unternehmen interessant ist, die bereits auf einen TV-Spot, also vorhandenes Videomaterial – zurückgreifen können. Hier ist die Antwort klar ein NEIN. Es gibt im Bereich Video-Werbung mittlerweile Möglichkeiten, auch ohne eigenes Videomaterial Kampagnen in diesem Umfeld zu starten. Mit so genannten Overlays (manche nennen es auch Splitscreens, etc.) wird eine Grafik in Flash oder Gif über das Video gelegt und während des laufenden Videos eingeblendet. Wie ein Layer beinhaltet diese Werbeform meist auch einen “Schliessen-Button” bzw. schließt sich nach etwas 10 Sekunden wieder. Aber auch die Produktion eines Videos ist bei weitem nicht mehr so konstenintensiv wie viele denken. Gerade wäre es doch ein leichtes beim Dreh eines TV-Spots gleich einen verkürtzen und pfiffigen Video-Spot für die Online-Welt zu produzieren.

Gibt es technische Barrieren was das Tracking angeht?
Genau hier liegt ein elementarter Vorteil zum herkömmlichen TV-Spot. Video-Werbung ist in der Regel genau so trackbar wie klassische Bannerwerbung. AdImpressions und Klicks sind also ohne Probleme ausweisbar. Auch können Werbetreibende über ein Tracking wie im Bannerbereich ebenfalls die Conversion messen. Anders als im TV ist es also möglich exakt zu analysieren, welche Werbemaßnahme in welchem Umfeld, auf welcher Seite oder bei welchem Vermarkter effektiv war.

Muss der Werbespot vom Werbetreibenden selbst gehostet werden?
Das hängt natürlich von den Möglichkeiten des Betreibers/Vermarkters ab. Wichtig ist, dass das Video-Material in einer sehr guten Qualität (z.B. .avi, oder .mov) ist und in einem größeren Format angeliefert wird als der Player, in dem das Video-Ad nachher geschaltet wird. Je nach größe des Players wird das Video entsprechend skalliert und kann an Qualität verlieren. Viele professionelle Online-Vermarkter bieten den Service, das Werbevideo selbst zu hosten. So entstehen dem Werbetreibenden keine weiteren Kosten und es ist kein weiteres Know How notwendig.

Wie wichtig ist das Umfeld, in dem die Video-Werbung geschaltet wird?
Das Umfeld, auf welchen Seiten oder in welchem Netzwerk das Video-Ad geschaltet wird, ist wie bei jeder anderen Online-Kampagne natürlich relevant. Hinzu kommt, dass manch ein Vermarkter besonders auf Qualität der Inhalte achtet. Video-Inhalte, die von Usern hochgeladen (user-generated) und praktisch nicht geprüft werden (können), beinhalten ein höheres Risiko, dass ggfs. Werbetreibende im Umfeld von gesetzeswidrigen oder moralisch bedenklichen Videoinhalten geschaltet werden.

Wie lang sollte eine Video-Werbung sein?
Das ist immer noch – auch 2009 – ein sehr oft und heiß diskutiertes Thema. Eigentlich herrscht ein Konsens in der Branche. Der optimale Video-Spot ist kein TV-Spot, also 30-Sekünder, der “online” einfach zweitverwertet wird. Viele umgesetzte Video-Kampagnen und Studien zeigen, dass die optimale Spotlänge zwischen 7 und max. 15 Sekunden liegt.  Die Akzeptanz für Video-Kampagnen ist bei vielen Werbetreibenden noch nicht vollständig angekommen.  Denn anders ist es nicht erklärbar, wieso Werbetreibende meist keine Unterschiede zwischen TV- und Online Spot machen.

Gibt es den technischen Standard zur Auslieferung der Online-Video-Spots?
Technisch sucht die Branche noch immer nach einem Standard. Videos werden heute in der großen Mehrzahl der Fälle über Flash ausgeliefert. Die Videos werden dazu in ein Flash-kompatibles Format konvertiert und dann über einen Flash-Player in die Seite eingebunden. Ergo muss Werbung entsprechend in den Flash-Player eingespielt werden. Mit dem Digital Video Ad Serving Template (VAST) hat der IAB (Interactive Advertising Bureau) einen möglichen Standard ins Rennen geschickt, der sowohl vom OVK (Online-Vermarkter-Kreis) als auch sonst immer mehr auf Akzeptanz stößt. Mit Hilfe von VAST wird das Abspielen der Video-Spots auf unterschiedlichen Playern möglich gemacht. Aus Erfashrung kann ich sagen, dass nahezu jeder Player anders aufgebaut ist und somit nahezu für jeden Player eine individuelle Playlist erstellt werden muss. VAST soll genau hier ansetzen und unabhängig vom Player es möglich machen, mit nur einer Playlist auf unterschiedlichen Playern Werbung ausztusteuern. Bei mediaroute stellen wir gerade mit unseren Partner auf VAST um, so dass wir künftig wesentlich effizienter Video-Werbung bei über 30 Partnern schalten können.

Gibt es Branchen, die bevorzugt Video-Werbung einsetzen?
Ja, die gibt es. Dies ist aber meist der Tatsache geschuldet, dass nur wenige Branchen bisher im Internet auf Video-Werbung setzen. Eigentlich sollte es – ähnlich wie bei herkömmlichen Bannerkampagnen – nicht nur einige wenige Werbetreibende geben. Ich bin gespannt, welche Branchen/Unternehmen in Zukunft den Weg ebenfalls finden.

Ein weiteres Update kommt schon bald ….

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Microsoft startet Suchmaschine Bing.de

Juni 2, 2009 – 6:05 pm

Nun ist sie auch offiziell gestartet – die neue Suchmaschine von Microsoft, die auf den Namen bing.de hört. Bing ist laut Microsoft keine Such-, sondern eine “Entscheidungsmaschine“. Wer die neue Suchmaschine nutzen möchte, muss rechts oben in der Länderauswahl USA und unter Einstellungen als Sprache Englisch wählen. Die deutsche Version läuft aktuell noch unter der alten Live-Version und wird wohl in Kürze erst umgestellt.

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Premiere macht weiter Verluste

Mai 14, 2009 – 7:23 am

Die negative Entwicklung bei Premiere scheint sich fortzusetzen. In den ersten drei Monaten des Jahres erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 232,7 Millionen Euro (Vorjahr: 231 Mio.). Vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen verlor der Münchner Pay-TV-Sender 29,8 Mio – im Vorjahr waren 2,9 Millionen Euro Gewinn. Insgesamt muss der Konzern einen Verlust von rund 80 Mio. EUR hinnehmen.

Ich bin gespannt, wie es Premiere gelingt die Abonnentenzahlen zu erhöhen. Ob dazu ein Namenswechsel in Sky Deutschland AG hilft, werden wir sehen. Vieles wird sicherlich von der Programmvielfalt und den Konditionen abhängen. Meiner Meinung nach ist Pay-TV in Deutschland einfach viel zu teuer. Erschwerend kommt natürlich die wirtschaftliche Situation bei vielen Menschen hinzu.

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